Tomatenbrot

Tomatenbrot – Rezept mit dem Dehydrator

Das Tomatenbrot aus meinem Test des Dehydrators bekommt nun ein eigene Rezeptseite. Die Teigmenge habe ich nochmal erhöht, um die Ausbeute dem Dehydrator anzupassen. Das Limit des Dehydrators ist jedoch noch nicht erreicht. Ich verwende hier 1 kg Tomaten und nutze nur 2/3 der Trocknungsfläche aus. Mein Dehydrator schafft also nochmal 50 % mehr an Brot wie in diesem Rezept angegeben ist. Das Rezept ist diesem Video entlehnt, ich habe nur ein paar Zutaten ausgetauscht. Zudem finde ich es praktischer ein Rezept nicht mitschreiben zu müssen, sondern einfach lesen zu können.

Der mit diesem Stromzähler gemessene Stromverbrauch lag bei 2,5 kWh. Bei einem Strompreis von 29 Cent/kWh sind es nur 72,5 Cent.

Auf gehts!

Tomatenbrot Rezept

Cuisine: Rohkost
Autor: Anja Schulz
Vorbereitungszeit time: 30Zubreitungszeit: gesamte Zeit: Beschreibung: Ein Alltagstaugliches Rohkostbrot prima zu bevorraten Sommer- wie Winterfähig
Menge: 4 Brot / Brotscheiben

Zutaten:
  • vor dem Mixen
  • 1 kg Tomaten
  • 250 g Leinsamen für den Teig im Mixer
  • 1 Knolle des runden kleinen Knoblauchs
  • 2 TL Dr. Ritter Edelhefe
  • 10 Spritzer Nama Bio Tamari
  • 1 TL Salz
  • nach dem Mixen
  • 100 g Leinsamen
  • 100 g Sonnenblumensamen

Kalorien: 1900 kcal

Fett ca. 133g

Zubereitung:
1. Die Zutaten des Blocks, vor dem Mixen, gebt ihr in den Mixer eures Vertrauens. Achtet unbedingt darauf, die Tomaten als erstes in den Mixer zu geben, damit er genug Flüssigkeit erzeugt um die Masse möglichst ohne Stößel mixen zu können. Alternativ mixt ihr erst die Tomaten einmal durch und gebt dann den Rest hinzu. Dass schont zudem euren Mixer vor unnötigen Belastungen.
2. Nach dem Mixen gebt die Zutaten aus dem Block, nach dem Mixen, hinzu und rührt alles von Hand gut durch.
3. Ihr scheidet 4 Blätter Backpapier auf eure Gitterroste zu. Warum nicht die Dörrfolien verwenden? – Weil es mit Backpapier wesentlich schneller trocknet. Ich habe beide Varianten mit Dörrfolie und Backpapier probiert. Der Unterschied in der Trocknungszeit sind mehrer Stunden, die ihr mit Backpapier einspart.
4. Legt das zugeschnittene Backpapier auf die Gitterroste. Verteilt die Teigmasse nun gleichmäßig auf die vier Backpapierlagen. Ein Holzpfannenwender leistet hierbei gute Dienste. Arbeitet dabei langsam. Weil der Teig klebrig ist, kann es euch passieren, dass ihr beim verteilen das Papier mit dem Pfannenwender mit hochzieht.
5. Wenn ihr alle 4 Lagen verteilt habt, gebt ihr sie in den Dehydrator . Beim Dehydrator stelle ich 40°C und 5 Stunden ein. Im Originalvideo sind 45°C angegeben, die braucht ihr nicht, die Temperatur von 40° C und die Zeit von 2 x 5 Stunden reichen völlig aus. Zudem schont es eure Stromrechnung.
6. Wenn die 5 Stunden um sind, nehmt ihr die Lagen heraus, dreht das Tomatenbrot samt Backpapier um und zieht das Backpapier vorsichtig ab. Ihr werdet bemerken, dass das Tomatenbrot nach 5 Stunden schon ziemlich trocken im Vergleich zum Teig daherkommt.
7. Jetzt stellt ihr den Dehydrator nochmals auf 40° und 5 Stunden ein. Danach ist das Tomatenbrot knochentrocken, bereit zugeschnitten und in einer Dose luftdicht aufbewahrt zu werden.

 

Eine Anleitung zum Tomatenbrot im Dehydrator  in Bildern:

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Beim Revodry sind zwar auch Dörrfolien dabei. Ich habe jedoch lieber Backpapier und die beiliegenden Roste verwendet. Der Grund ist folgender. Wenn ihr die Dörrfolien verwendet, dann habt ihr es schwerer die noch nicht ganz trockenen Brote zu wenden. Die Brote trocknen in den Dörrpolien nämlich nur von oben. Sie lösen sich dann nur mit Hilfe eines Spatels von der Dörrfolie. Wenn ihr Backpapier verwedet, dann könnt ihr die Brote einfach umdrehen und das Backpapier wie im Foto oben abziehen. Das Backpapier könnt ihr 3 oder mehrmals verwenden, je nachdem wie geschickt ihr beim abziehen seid.

Zum Schluss müsst ihr das Tomatenbrot nur noch zuschneiden,  zuhacken wäre wohl besser gesagt. Ich habe so eine kleines Hackmesser, was eigentlich für Gemüse gedacht ist verwendet. Diese Tomatenbrot schneidet ihr nicht, sondern ihr drückt das Messer einfach durch das Toamtenbrot durch. Ich habe die Scheiden dann in Vorratsdosen lustdicht verpackt, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen. Lasst das Brot aber unbedingt auskühlen bevor ihr es luftdicht verpackt. Ansonsten habt ihr wieder Feuchtigkeit durch das Kondensieren beim abkühlen.

Lasst es euch schmecken!