Nama-Bio-Tamari

Ich bekam durch ein Rezept von Urs Hochstrasser zum erstem Mal auf die Nama-Bio-Tamari. Sie hat zwar einen stolzen Preis von ca. 8,50 EUR pro 330 ml, schmeckt aber viel besser als die Sojasaucen die ich bisher kannte. Da ich bisher keine wirklich leckeren Sojasaucen kannte, war Sojasauce bei mir nicht hoch im Kurs. Diese Nama-Bio-Tamari ist jedoch eine leckere Allroundwaffe gegen faden Geschmack, egal ob im Salat, in der Suppe oder auf einem einzelnen Gemüse. Zudem soll sie auch noch sehr gesund sein. Sie scheint hierzulande auch das Non plus ultra in der Rohkostküche zu sein. Diese Tamari wird aus Japan importiert und über die schweizer Firma Soyana vertrieben. Ökologisch ist das zwar großer Mumpitz – Aber was will man machen, wenn man als Rohköstler etliche Jahre zu früh geboren ist, als dass der Supermarkt voll von gesunden Lebensmitteln wäre und deutsche Tamari einfach nicht schmeckt, geschweige denn, dass sie den Namen verdient. Also rücke ich meine Sicht auf die Ökobilanz dieser leckeren Tamari folgender Maßen zurecht: Ich tue dem, durch die Atomkatastrophe gebeuteltem, Land etwas Gutes in dem ich seine Nama-Bio-Tamari kaufe.

Zwar wird die Sojabohne gekocht. Jedoch ist die Fermentation und der Schimmelpilz Koji unter rohen Bedingungen in die Verarbeitung dieser schwarzen Goldes eingeflossen. Deshalb sollte ihr diese Nama-Bio-Tamari auch gekühlt bei unter 15 Grad aufbewahren. Ein Wort noch zur Haltbarkeit. Meine Flasche Tamari war bei der Lieferung noch über ein Jahr haltbar. So lange wird sie leider bei mir nicht ausreichen, weil sie vorher aufbraucht sein wird.

Die Zutaten dieser japanischen Köstlichkeit sind :

  • Bergquellwasser
  • ganze Sojabohnen*
  • Koji
  • Meersalz
  • *=bio

Zu bekommen ist die Bio-Nama-Tamari unter anderem bei raw-living.de. Probiert sie mal aus, wenn euch euer Gemüse zu fade sein sollte. Ich kann sie euch uneingeschränkt empfehlen. Wer sich durch den Preis abschrecken lässt, sollte sich den geringen Verbrauch dieser Tamari vor Augen halten. Ich finde der Preis ist verschmerzbar, wenn man bedenkt wie einmalig die Herstellung und wie lang der Weg bis auf den heimischen Teller ist. Zudem wir die Tamari auf unter 10 Grad gekühlt auf dem Seeweg transportiert. So sagt es zumindest Soyana.