Rohe Kakaobohnen als Snack

Kakao hatte ich fast immer im Küchenschrank. Doch wie sieht es mit rohem Kakao, mit den guten natürlichen Inhaltsstoffen aus? Kann die Konditionierung eines schokoladenverwöhnten Menschen, der seit Jahrzehnten Schokolade gewöhnt und diese als etwas unverzichtbares, als Tröster, als Aufputscher, als einzig verbliebene legale Droge so verändert werden, dass Kakaobohnen und etwas Süßes dazu, die Sucht nach Schokolade besiegen? Ich mache den Selbsttest.

Eines vorne weg rohe Kakaobohnen allein sind nichts für Weicheier. Da ich nicht to tough bin, esse ich die Kakaobohnen meist in der Kombination mit Datteln. So ein bis zwei rohe Kakaobohnen schaffe ich ohne etwas Süßes, aber dann muss eine sensorische Hilfe für den Gaumen her. Das Schöne an den rohen Kakaobohnen ist, dass man sie richtig schön knabbern kann. Im Vergleich zur Schokolade muss ich sagen, ich kann gar nicht so viel davon essen, womit ich auch keine Gefahr laufe nach den Kakaobohnen süchtig zu werden. Sie sind viel mehr ein guter Ersatz für Schokolade geworden, wenn es darum geht die glücklichmachende Eigenschaft der Schokolade durch etwas rohes und weitgehend naturbelassenes auszutauschen. Die Kombination roher Kakaobohnen mit Datteln ist für mich ein ebenbürtiger Ersatz für die fiesen Verlockungen handelsüblicher Schokolade geworden. Dieses Duo gibt ein gutes rohes Studentenfutter für den Heißhunger auf Schokolade ab. Ich kann euch die Kombination guten Herzens empfehlen. Probiert es einmal aus, schon allein der Duft der roher Kakaobohnen, der euch beim Öffnen der wiederverschließbaren Tüte entgegenströmt, wird jeden Schokoladenjunkie aus den Socken hauen.