Grüne Smoothies

Grüne Smoothies sind mein Frühstück

Viele Jahre war Rohkost für mich Rohkost aus Rotkohl, Salaten oder Knabbergemüse wie Möhren, Rüben, Kohlrabi und Rettiche. Grüne Smoothies das war für mich so etwas aus dem Kühlregal, teuer und aus zweifelhafter Herkunft mit zweifelhaften Zutaten. Erst als ich mich mit der Möglichkeit befasste Smoothies selbst zu machen, zündete der Rohkostgedanke in mir. Heute sind grüne Smoothie mein Allround-Frühstück, Mittag oder meine Zwischenmahlzeit. Ich hätte zuvor nie gedacht, dass grüne Smoothies so einfach, genial und gesund sind.
Die Vorteile von grünen Smoothies will ich hier erst gar nicht weiter aufwärmen sondern mit einfachen und praktischen sowie alltagstauglichen Tipps unterstützen.

Minimum

Was brauche ich für einen gesunden und minimalen Alltags-Smoothie:

– z.B. einen dieser grünen Energiespender: Spinat, Feldsalat, Rucola, andere Salate, Grünkohl oder Co.
– einen Hochleistungsmixer
– reife Bananen
– Wasser oder Saft

Fertig ist der Smoothie. Mein aktueller geschmacklicher Favorit ist Ruccola mit Banane.

Werde ich von Smoothies denn überhaupt satt?
Die Antwort ist ganz einfach, je mehr Bananen ihr in den Smoothie gebt um so länger macht er satt. Mir reichen meist 4 große Bananen im Smoothie, mit noch etwas Obst für zwischendurch, von Zuhause ins Büro und wieder zurück nach Hause. Vor allem habe ich keinen riesen Hunger mehr wenn ich nach Hause komme.

Medium

Bevor ich mir meinen Revoblend-Mixer gekauft hatte, habe ich zig Mixer verglichen, Videos angeschaut und alle möglichen Sekundärinformationen aufgeschnappt. Eine Sache habe ich von Ralf Brosius Videos übernommen, die eingeweichten Leinsamen. Sie kosten z.B bei Rossmann in der 500g Packung aktuell nur 1,03 EUR. Davon gebe ich 30-40g oder ca. 3 Esslöffel in ein Glas und weiche sie über Nacht ein. Wer Probleme mit zu festem Stuhl hat wird mit einem Smoothie mit Leinsamen diese Probleme los sein, da sie den Stuhl viel weicher machen. Auch habe ich von einigen Rohköstler gehört, dass man ja unbedingt regelmäßig seinen Darm reinigen soll. Ich habe das noch nicht gemacht, weil der Darm mit den Leinsamen ganz schonend und jeden Tag gereinigt wird.
Der eigentliche Grund für die Leinsamen sind aber die Omega3 Fettsäuren, Vitaminen und zahlreichen anderen gesunden Inhaltsstoffe und positiven gesundheitlichen Effekten, die ich so ganz roh bekomme. Ich brauche kein Leinsamenöl, von dem ich nicht weiß, wie warm es wurde und mit welchen Kunststoffen und Chemikalien es noch zusätzlich zu der Herstellung der Leinsamen in Berührung gekommen ist. Der Mixer zerkleinert die eingeweichten Leinsamen und der Körper kommt zu dem unverfälschten Leinsamenöl. Wer jetzt denkt hmm, Leinsamenöl schmeckt doch bitter, so einen bitteren Geschmack möchte ich aber nicht im Smoothie, der seih beruhigt. Die Leinsamen tragen für mein Empfinden nicht zum Geschmack des grünen Smoothies bei.

Maximum

Das ultimative gesunde für den Smoothie, was kann das sein? Für mich sind es ein paar Wildkräuter. Es muss nichts super tolles und seltenes sein. Es reicht Löwenzahn, wer wagemütiger ist, kann Spitzwegerich oder Brennnesseln zugeben. Für den Anfang rate ich euch nur wenig und leicht zu erkennende Wildkräuter hinzuzugeben. Wer mehr möchte, sollte dies nicht ohne fachkundige Hilfe tun. Empfehlen kann ich euch dieses Buch, Essbare Wildpflanzen – 200 Arten bestimmen und verwenden. Hier wird die Pflanze sehr gut anhand von Blattformen bestimmt, und zu:

– Verwendung für die Küche
– Geschmack
– Inhaltsstoffe
– Heilwirkungen

beschrieben. Jede Pflanze ist auch mit einem Foto und viel wichtiger, mit einer detaillierten Zeichnung versehen. Zusätzlich sind hinten die giftige Vertreter aufgeführt, so dass es nicht zu Verwechslungen kommen sollte. Ich habe mir das Buch neu bestellt und bekam die 17. Auflage, wenn man das Copyright von 2007 bedenkt, so ist das eine ordentliche Weiterentwicklung. Der Clou sind eigentlich die 3 Arten von Verzeichnissen, in denen man nach

– kulinarischer Verwendung
– medizinischer Indikation
– wichtigen Inhaltsstoffen

suchen kann. Des Weiteren gibt es viele Informationen zu den wichtigsten Pfanzeninhaltsstoffen und einen Erntezeitenkalender.
Wer keine Bücher mag kann das Buch seit neuestem auch als App benutzen. Zu der App kann ich euch wenig sagen, da ich sie nicht ausprobiert habe.

Und zurück zur Banane

Die Basis Salat oder Kohl, steht ja in jedem Supermarkt in ausreichender Menge und jeden Tag frisch zu Verfügung. Die größte Aufgabe besteht eher darin reife Bananen auf Vorrat zur Hand zu haben. Da im deutschen Handel reife Bananen verpönt zu sein scheinen, bekommt man sie praktisch kaum im Supermarkt, höchstens als billige Ramschware auf dem reduzierten „muss weg“-Tisch. Daher wird jeder Smoothietrinker früher oder später zum Logistiker für reife Bananen werden. Jeder hat so sein Methode wie er reife Bananen bevorratet. Trotzdem stelle ich euch meine Methode, wie ich Bananen möglichst praktisch einkaufe, lager und bevorrate vor.