Vergleichst du noch oder lebst du schon?

Hast du schon einmal betrachtet, mit wem oder was du alles in Konkurrenz bist?

Warst du schon einmal nicht in Konkurrenz? Ich meine nicht, als du vielleicht die Nummer eins warst und deswegen das Gefühl hattest nicht in Konkurrenz zu sein. Wann warst du einmal nicht in Konkurrenz und wie erging es dir dabei? Warst du in diesem Moment ohne die Sorge der Konkurrenz, oder sogar richtig glücklich?

Ich meine nicht das akademische Vergleichen, sondern das psychologische Vergleichen. Unser Gehirn ist darauf konditioniert ständig zu vergleichen. Vielleicht hast du schon in der Kindheit gehört, beeile dich – „Schau mal der oder die ist schon weiter“.   Hast du in deinem Alltag einmal probiert bewusst wahrzunehmen wann und was du vergleichst? Unser Gehirn ist ständig am Messen. Wir messen die Zeit dafür bist etwas erledigt ist, wir messen wer besser aussieht und so weiter..

Hast du Momente erlebt in denen du nicht verglichen hast? War in diesem Moment dein Kopf schwer oder leicht im Vergleich zu dem Moment als du verglichen hast? War dein Geist in diesem Moment frei von quälenden Gedanken oder eher nicht?

Suche nicht die Antwort, da sie auch wieder in einem Vergleich endet. Probiere nur die Frage zu sehen. Dann kommt die Einsicht.

Ändere dein Leben jetzt – nicht erst morgen

Przewalski Pferd | Wann willst du dein Leben ändern? | Frei von Allerlei

Ändere dein Leben jetzt.

Wann willst du dein Leben ändern?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, warum solche Gedanken gerne auf später verschoben werden? Morgen, Später im nächsten Jahr, im nächsten Leben? Sind das Beruhigungspillen für unser Gehirn, die uns eine Form von Sicherheit vermitteln? Um welche Sicherheit handelt es sich denn dabei? Warum gieren wir nach Sicherheit? War jemals etwas wirklich sicher? Was bedeutet dann Sicherheit für dich selbst? Ist Sicherheit der Käfig der dich vor Veränderungen schützt?

Sicher ist zumindest, dass wir in der Vergangenheit das eine oder andere sehen, was wir hätten tun können. Macht es denn Sinn in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu schauen, wenn wir Entscheidungen treffen müssen? Dass was passieren wird, kann nicht vorhergesehen werden. Warum dann warten?

Übernehme keine fremden Ideen, Ängste oder Gedanken. Beantworte die Fragen für dich selbst. Das was du findest, wird von Anderen bezweifelt werden.

Wem willst du folgen? Deinem Glück oder dem Glück eines Anderen?

Warum gehst du arbeiten?

an einem Bach | Das-Wort-Zum-Tag-Warum-gehst-du-arbeiten

Wer kann auf diese Frage sofort eine plausible Antwort geben? Vielleicht würdest du nach diesem Schema antworten:

  • Das muss man doch machen …
  • Das machen doch alle …. oder
  • Ich muss mein Leben finanzieren

Aber warum gehst du wirklich jeden Tag malochen. Hast du diese Frage wenigstens einmal mit deinem Herzen betrachte, nicht mit deinem Kopf? Ich tippe mal auf – Nein.

Was bewegt dich, spornt dich an, dich jeden Tag zu quälen. Bist du schon aufgewacht? Wir geht es nicht darum eine Antwort auf diese Frage zu liefern oder das ihr ohne Ende grübelt, bis ihr glaubt den Sinn dahinter gefunden zu haben. Versuche einfach nur auf diese Frage zu schauen, versuche nicht zu denken nicht nachzudenken. Bewerte oder vergleiche nicht. Lass die Frage einfach mal stehen und schaue in dich hinein. Schaue nicht in die Vergangenheit und nicht in die Zukunft. Wie wirkt die Frage genau jetzt auf dich. Ist da etwas oder ist da eine Leere, oder ein Nebel, etwas nicht greifbares? Klammerst du dich bei dieser Frage an materielle Dinge oder an Ängste, an eine Routine, oder an eine Rolle die du eingenommen hast?