Burnout soziales berufliches finanzielles im Zusammenhang

Wann und wie merkt man den Burnout?

Das perfide ist, dass wir alle ständig vom Burnout bedroht sind. Schuld daran sind die Umstände in unserer Gesellschaft, die Konkurrenz am Arbeitsplatz, Leistungsdruck,  weil Ziele oder Vorgaben erreicht werden müssen. Der Beruf ist aber nur ein Faktor. Es spielen auch soziale und finanzielle Gründe eine Rolle.

Burnout Tester gibt es viele, doch benutzt man sie überhaupt wenn man darunter leidet, vor allem gefragt wenn man es gar nicht merkt, dass man darunter leidet. So viele Ratgeber wie es mittlerweile dazu gibt, so wenig kommen sie bei den Betroffenen an. Aus meiner Perspektive gesprochen, waren es sich sorgende Kollegen die mich ansprachen. Ich selbst war so im Hamsterrad drin, dass ich den Zusammenbruch vermutlich erst bemerkt hätte, wenn ich einen Schritt hinter dem Abgrund gewesen wäre. Wir denken wir sind so stark, bis wir merken wie sich der Untergrund auf dem wir stehen von einem stabilen Beton in etwas weiches verwandelt, dass an Kuchen oder zerbröselnde Kekse erinnert. Hätte ich Obacht gegeben, wäre genau dass mein Indikator gewesen. Zusammenfassend gesprochen glaube ich aber, dass die Feststellung eines Burnouts erst eingesehen wird, wenn es zu spät ist. Zu sehr hängt die große Masse in wirtschaftlichen Abhängigkeiten, in der eigenen leistungsorientierten Erziehung, in der Sorge um das Alter und an der angebeteten Gottheit namens Sicherheit fest. Wenn man einen Burnout Tester befragt, warum fragt man keinen guten Freund oder die Familie, weil wir uns schämen schwach zu sein? Ich denke wenn man so einen Test erwägt ist es an der Zeit die Notbremse im Zug des Lebens zu ziehen und sich schleunigst im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Freiraum zu schaffen und unnötigen Ballast über Bord zu werfen. Das alles ist so individuell, dass es dafür keine einheitliche Formel geben kann. Aber man kann sich selbst fragen, ob man eine Erholung benötigt, um Kraft zu finden seine Prioritäten zu sortieren.

Was ist dir dein Lebensstandard wert? – Stellst du ihn über deine Gesundheit?

Der soziale Burnout

Ich habe keine Ahnung ob es den Begriff schon gibt, für mich steht fest, dass ein solcher Umstand existiert. Eine Möglichkeit eines sozialen Burnouts kann folgendes ein. Ein Beziehung zwischen zwei Menschen die ihr Leben zusammen bestreiten. Mit der Zeit wird der starke Teil der Beziehung den schwachen versuchen in eine Richtung zu bewegen, die mehr seiner Vorstellung vom Leben entspricht. Wenn es die Situation der beiden zulässt, sich eine Abhängigkeit der beiden Menschen entwickelt hat und zudem der Schwache der “ gutmütige noch nicht aufgewachte Trottel“ immerzu liefert ohne diese Situation wahrhaftig an der Vergangenheit vor der Beziehung zu messen betrachtet, dann haben wir so einen Situation die in einem sozialen Burnout enden kann. Wer sich umschaut kann bestimmt Paare erkennen, bei denen sich einer für den anderen aufopfert, selbst wenn man die eigene Beziehung so nicht sehen kann und es doch berechtigt wäre. Ich sehe diesem Umstand in nicht gerade wenigen Beziehungen. Es gibt ganz sicher noch viele andere Beispiele, fern ab von diesem einem Beispiel. Mir geht es nur um die Feststellung, dass es so etwas gibt und sich ein jeder fragen kann ob er an irgend einem sozialen Burnout leidet oder davon gefährdet ist. Auch hier ist nichts in Stein gemeißelt und jeder kann jederzeit etwas ändern um die Situation zu begradigen. Seih es in einem großen befreiendem Knall oder vielleicht doch besser in einem Dialog der Freiraum für beide Partner bedeutet?

Der berufliche Burnout

Der Klassiker, er ist leider schon ganz normal geworden. Firmen versuchen vorzubeugen und doch nützt es nichts. Wer möchte vor seinem Brötchengeber schon zugeben, dass er auf dem Zahnfleisch geht, wenn andere noch froh und scheinbar gesund ihre Ellenbogen schwingen. Als Kinder fallen wir um wieder aufzustehen, um zu lernen. Aus jeder Schwäche ziehen wir eine Lehre, die uns nutzt, warum wollen wir jetzt keine Lehre ziehen? Zu sehr sind unsere Denkstrukturen verkrustet, zu sehr lehnen wir den eigenen Fehler ab. Als braucht es einen Mentor, einen Freund und wenn beides nicht da ist das schmerzhafte Scheitern, um aus diesem selbstgestricktem Konstrukt eine Lehre zu ziehen. Zum Beispiel, dass Erfolg und berufliche Leistung nicht dass Ziel des Lebens sein können. Viel zu groß ist die Konkurrenz die schon hinter uns steht und auf unseren Job lauert. Wir können nicht dauerhaft besser sein als andere, wir können aber in unserem Denken beweglich bleiben und so dem Konkurrenzdenken ein Schnippchen schlagen. Wenn wir uns nicht an den Zielen der anderen orientieren sondern den Eigenen, so können wir einen komfortableren Weg durch das Leben einschlagen, der uns wieder Freiraum zum Denken, für Kreativität und das gibt was uns Spaß macht. Und seih es nur die Zeit um mit Lust nichts zu tun und die Sonnenstrahlen auf der Haut zu genießen. Die besten Dinge im Leben kosten nichts, doch können wir sie überhaupt noch sehen?

Der finanzielle Burnout

Noch eine Theorie, die es meiner Meinung nach zuhauf gibt. Ob Kreditabzahler für das Eigenheim, vielleicht begründet durch einen sozialen Burnout – Ob Firmenchef der sich wegen Konkurrenzdruck diesem Thema stellen muss, und zudem seine Mitarbeiter zu immer neuen Höchstleistungen motivieren muss und sie in den beruflichen Brunout treibt – Ob Spielsüchtiger der glaubt vor dem nächsten heilsbringenden Rettungsschlag zu stehen, alle sind sie von dem finanziellen Burnout gefährdet. An dessen Ende kann die Insolvenz stehen, muss es aber nicht. Es kann auch in einer neuen Sichtweise enden, was einem persönlich glücklich macht.

Was treibt den Firmenlenker an nicht so zu denken, dass er nur in einem Auto fahren kann, nur in einem Haus wohnen kann und nur ca. 3 mal am Tag essen kann. Ist es die Sicht auf Andere die mehr als er besitzen. Lässt er sich vom Prunk Anderer blenden und verliert sein eigenes mit Glück erfülltes Leben aus den Augen. Sieht er es nur noch als ein Komma auf seinem Konto das immer zu weit links steht? Was nützt das Glücklich sein, wenn mann es nach dem Glück Anderer bemisst? Glück ist etwas gefühltes, es ist nichts was man besitzt. Es ist nichts materielles. Glück ist der Moment in dem du erkennst, dass alles andere bedeutungslos ist. Es ist dein privater Moment den niemand anderes verstehen kann. Das Glück ist eines der privatesten Gefühle, für dass sich niemand rechtfertigen muss. Es ist kostenlos und zugleich unbezahlbar.

Was treibt den „kleinen Mann“ dazu nach Reichtum zu streben. Folgt er einem falschem Gott? Gibt es doch so viele die ganz klein angefangen haben und jetzt Multimilliardäre sind. Einige versuchen sich als Philatrophen, um ihrem Geld, ihrem Erfolg Bedeutung zu geben. Doch ist ihr Geld nicht das Ihre, sie haben es vom Schweiß ,vom Blut, von der Gesundheit und dem Leben der Anderer genommen. Sie versuchen sich von dieser Schuld im kleinen und im großen rein zu waschen, doch alles Geld wird niemals ausreichen um ihr Gewissen reinzuwaschen. Dafür hätten sie einen anderen Lebensweg einen nicht finanziellen einschlagen müssen. Was lässt dich also diesen Erfolg als etwas erstrebenswertes erscheinen?

Die wahrhaft reichen Menschen sind die Sokrates, die Gandhis, also die geistigen Größen unserer Zeit. Von Ihrem Reichtum können wir nehmen und ihn zum Nutzen aller Menschen vergrößern.